Heimatschätze

Folge #031

Folge #031: Sie Hören das Geläute der Pfarrkirche Dorfgastein im Salzburger Pongau. Die erste urkundliche Nachricht von einer Kirche in der vorderen Gastein befindet sich in einer chiemseeschen Urkunde vom Jahr 1350. Diese Urkunde ist allerdings heute nicht mehr auffindbar. Die Kirche von Dorfgastein ist vorerst Filialkirche der Mutterpfarre Gastein.
1400 stiftet der Graf Haugh von Goldegg eine Wochenmesse,
55 Jahre später wird durch eine Stiftung ein „Gesellpriester“ für weitere Gottesdienste in Dorfgastein gewonnen.
Im Zuge der Gegenreformation kommt es 1735 zur Errichtung eines Vikariates.
Seit dem Jahre 1857 ist Dorfgastein eine selbständige eigene Pfarre, deren Betreuungsbereich sich mit der politischen Gemeinde deckt und die „Zechen“ Dorf, Luggau, Unterberg und Maierhofen umfasst.

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Folge #030

Folge #030: Das Salzburger Glockenspiel besteht heute aus 35 Glocken und wird über eine Spielwalze gesteuert. Die Glocken umfassen drei Oktaven mit Ausnahme der zwei tiefsten Halbtöne. War die Aufgabe des Glockenspiels im 18. Jahrhundert noch,  die Einwohner Salzburgs zum Gebet zu rufen, so mutierte es im 19. Jahrhundert zu einem Fremdenverkehrsobjekt. Seit rund 300 Jahren erfreuen mehr als 160 verschiedene Melodien die Hörer dieses heute musealen Idiophons.

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Folge #029

Folge #029: Geläute der Pfarrkirche Pfaffstätten. Der Name Pfaffstätten leitet sich vom Besitz und auch den Wohnstätten von Geistlichen (früher in ehrender Bedeutung „Pfaffen“ genannt) ab. Die Klöster Admont und Klosterneuburg hatten um 1120 Untertanen in Pfaffstätten, Melk, Stift Heiligenkreuz, Stift Lilienfeld, Stift Schotten in Wien und die Augustiner-Eremiten in Baden.

1113 bekommt das Stift Melk anlässlich seiner Weihe von Markgraf Leopold III. die Patronatsrechte von mehreren Pfarrkirchen, darunter auch die der Kirche Pfaffstätten, die zur Mutterpfarre Traiskirchen gehört. Im Jahre 1535 wird Pfaffstätten eine eigene Pfarre, 1538 übernimmt das Stift Heiligenkreuz die Verwaltung der Pfarre und das Patronatsrecht über den Ort, ab 1783 wirken in Pfaffstätten ohne Unterbrechung Patres aus dem Stift Heiligenkreuz als Pfarrer. Seit 2019 ist Pater Walter Ludwig für die Seelsorge der Gemeinde zuständig und er weist auf eine Besonderheit des Glockengeläuts hin…

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Folge #028: Mittagsgeläute Pfarrkirche Lanzenkirchen. Die Pfarrkirche Lanzenkirchen steht in einer Kirchhofanlage südlich des Hauptplatzes der gleichnamigen Marktgemeinde im Bezirk Wiener Neustadt-Land in Niederösterreich. Die Pfarrkirche ist auf das Patrozinium Nikolaus von Myra geweiht, die Gründung wird für das 11. Jahrhundert angenommen. 1146 wird sie erstmalig urkundlich genannt, im Jahre 1600 ging die Pfarre an das Bistum Wiener Neustadt.

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Folge #027

Folge #027: Kirchenglocken der Pfarre Pitten. Diese Pfarre liegt im niederösterreichischen Bezirk Neunkirchen im Vikariat unter dem Wienerwald, Dekanat Lanzenkirchen, und ist dem Augustiner-Chorherrenstift Reichersberg inkorporiert. Es gibt hier 2 Kirchen: einerseits die Pfarrkirche (oder „Bergkirche“) aus dem 18. Jahrhundert und dem hl. Georg geweiht. Sie steht auf einer Geländestufe auf halber Höhe des Burgberges der Marktgemeinde Pitten in Niederösterreich. Von einer Mauer mit Zinnenkranz umgeben ist sie somit den Wehrkirchen der Region zuzuordnen.Die Pfarrhofkirche liegt direkt im Ort Pitten und ist dem Hl. Martin geweiht. Zu hören sind nun die Glocken sowohl der Pfarrhofkirche als auch der Bergkirche Pitten.

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#014: Bratwürstelsingen

Folge #014: #Bratwürstelsingen Bräuche muten den außenstehenden Betrachter oftmals eigenartig an. Im südlichen Niederösterreich, genauer im Bezirk Neunkirchen, wird eine besondere Tradition hochgehalten von der Franz Wimmer erzählt. Das Bratwürstelsingen.

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#013: Brauchtum zum Valentinstag

Folge #013: Brauchtum zum Valentinstag Der #Valentinstag wird am #14. Februar gefeiert. Die meisten Menschen verbinden mit diesem Datum in erster Linie das Verschenken von #Blumen. Von wo dieser Brauch entstammt und was das mit den heutigen Gepflogenheiten zu tun hat erzählt #Peter Fridecky in dieser Folge.

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#012: Brauchtum rund um Lichtmess

Folge #012: Brauchtum rund um Lichtmess Zu Mariä Lichtmess am 2. Februar feiert man das liturgische Fest „Darstellung des Herrn“. 40 Tage nach Weihnachten erinnert dieses Fest daran, dass Christus das Licht der Welt ist.
Seit dem 10. Jahrhundert werden an diesem Tag Kerzen geweiht als Segenzeichen für Mensch, Tier und Haus. Aber auch als wichtigster Zins- und Zahltermin des Jahres und als Tag, an dem die Dienstboten entweder um ein weiteres Jahr verlängert wurden, oder den Diensgeber wechselten war der 2. Februar bekannt. Die Zeit bis zum Dienstantritt bei einem neuen Arbeitgeber war auch unter dem Begriff „Schlenkeltag“ bekannt.

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#011: Besuch bei den Christbaum Bauern

Folge #011: Andreas und Maria Spitzer sind CHRISTBAUM-BAUERN. Ihr Betrieb liegt im Niederösterreichischen Hollenthon, einer Ortschaft auf 661 Meter Seehöhe in der sogenannten Buckligen Welt. Sie bearbeiten ihre Kulturen und Ackerflächen mit Rücksicht auf die Mondphasen, die großen Einfluss auf den richtigen Schnittzeitpunkt des Christbaums haben sollen. Peter Fridecky von petersfunkturm.com  besuchte die beiden. Interessierte haben die Möglichkeit, ihren bevorzugten Baum direkt vor Ort in der Kultur, oder – bereits geschnitten – am Hof zu besichtigen und zu erwerben. Daneben besteht auch die Möglichkeit, sich in ihrem neuen Hofladen mit biologisch produzierten Waren, vor allem vom Lamm zu versorgen. Ein Besuch lohnt sich! Kontakt: www.spitzeragrar.at/

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Peter Fridecky
#008: Brauchtum zu Allerheiligen und Allerseelen

Folge #008: Zahlreiche Bräuche begleiten uns in Österreich durch das gesamte Jahr und sind wesentlicher Bestandteil der Alltagskultur. Jahrhundertealte Traditionen haben einen hohen Stellenwert im ganzen Land. Allerheiligen am 1. November und Allerseelen am 2. November sind fest im österreichischen Brauchtum verankert. Peter Fridecky beleuchtet diese Festtage, die für die jeweilige Region im wahrsten Sinn des Wortes „brauch“bare Volkskultur verkörpern.

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#009: Die Kirchenglocken im Dom zu Wiener Neustadt

Folge #009: Von Kirchenglocken geht eine große klangliche und symbolische Kraft aus, heute ebenso wie früher. Alle liturgischen Feste und besonderen Ereignisse im Leben der Gläubigen werden mit dem Klang der Glocken angezeigt. Die Glocken vom Dom zu Wiener Neustadt haben eine bewegte Geschichte. Herbert Gasser, Glockenreferent der Erzdiözese Wien und zuständig bis ins südlichste NÖ, Domorganist und Domkapellmeister bringt diese Peter Fridecky von petersfunkturm.com  bei seinem Besuch näher.

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